Brasilien, Rio, Zuckerhut, Copacabana, Corcovado,...

... diese Begriffe stehen für viele Ferienträume - geträumt in Europa.
In der Tat ist die Meeresfront dieser 12 Millionen-Stadt in einer der
schönsten Landschafts-Kulissen eingelassen, die man sich vorstellen
kann.






„Eimal an der Copacaba“ - ist denn auch ein Ausdruck, der oft zu hören
ist! Dieser weltbekannte Badestrand hat zwar von seiner Popularität ein
ganzes Stück eingebüsst.

Einerseits hat der Tourismus im Norden dieses Riesenlandes andere
Destinationen entdeckt, die ebenfalls ihre Vorzüge und Reize haben,
anderseits wurde der Ruf der „Copa“ vor ca. 15 Jahren durch die steil
angestiegene Kriminalitätsrate stark ramponiert.

Obwohl die Stadtregierung daraufhin alles unternommen hat, diese
internationale 24-Stunden-Erlebnis-Meile unter Kontrolle zu halten (was
ihr auch gelungen ist), haben sich die grossen Touristenströme noch
nicht in gleichem Masse wieder eingefunden.


Hochsaison - "Sehen und gesehen werden" am Strand der Copacabana

Eigentlich kein Nachteil, wie ich bemerken darf - ist doch wieder ein
wenig mehr Platz vorhanden, „um die eigenen Beine in den Sand zu
strecken....“



Einer, der die Copacabana seit über 30 Jahren hautnah miterlebt hat, ist
mein Freund Fernando, - „der Mann für alles!“ Er hat sich in diesen drei
Jahrzehnten zum populärsten und unentbehrlichsten Tip-Geber für das
unerfahrene Copacabana-Greenhorn „emporgearbeitet“!

Ein wahres Sprachgenie! Sechs Fremdsprachen beherrscht er beinahe
perfekt - obwohl er nie in einem dieser Länder war, geschweige denn
einen Sprachkursus besucht hat. Ein echter Autodidakt auf diesem
Gebiet!


Fernando - seine Dienste werden viel und gerne
in Anspruch genommen!


Sein „Firmen-, bezw. Büro-Inventar“ umfasst lediglich einen Gartenstuhl
im Freiluft-Restaurant von Maxims und einen zehn Schritte davon
entfernten, öffentlichen und geldgierigen Fernsprechapparat, montiert
an einem Strassenbeleuchtungs-Kandelaber.


Fernando scheint zufrieden - US-Amerikaner werden erwartet

Halt nein, seit jetzt 6 Jahren hat sich das leicht verändert: Er benutzt
seither ein Celular, was auf gut „Englischdeutsch“ übersetzt „Handy“
bedeuten würde! Und - man staune: Visitenkarten!

Dergestalt vermarktet er Ferien-Appartements, die seriösesten
Taxidienste, Stadtrundfahrten, Besucher-Arrangements auf den
Zuckerhut und die Corcovado, Visiten in Sambaschulen, Tips für
Nachtlokale und Feinschmecker-Restaurants, die günstigsten
Einkaufsmöglichkeiten für Schmuck und Textilien, und, und, und...

Einige Insider-Tips verrät er auch unseren Latschariplatz-Lesern!

Das Restaurant MAXIM’S

Eine Lokalität der gehobeneren Klasse. In der Mitte der Copacabana-
Meile gelegen, mit grossem, gedeckten Gartenrestaurant (240 Plätze)
und direkter Aussicht auf den Strand. Tagsüber Treffpunkt für Geschäfts-
Leute zu Gesprächen und kleinen Arbeits-Lunches, danebst natürlich
Touristen-Hochburg.



Chef Pereira und sein Chef de Service Santana legen grossen
Wert auf gepflegte internationale und nationale Küche.


Bigboss Pereira und Chef de Service Santana besprechen mit uns "die Lage"

Spezialität: Der Chopp - offen ausgeschenktes, kühles Brahma-
Bier im typischen Tulpenglas, in der Schweiz als „Stange“ bezeichnet.
BRAHMA ist eine der drei grossen Biermarken in Brasilien, welche hier
schon seit über 100 Jahren dieses Gerstengebräu herstellen.

Kaum jemand weiss aber noch, dass der Name Brahma eigentlich die
Abkürzung für Brauhaus Mannheim bedeutet - also deutschen Ursprungs
ist!


BRAHMA - über 100 Jahre deutsche Braukunst in Brasilien!

Im MAXIM’s verkehrt die Welt! Direkt hinter unserem Tisch hat sich eine
Reisegesellschaft aus Deutschland eingefunden, die sich riesig
überrascht und zugleich erfreut zeigt, als ihnen die echte Brasileira
Jacyra die bayerische Nationalhymne und den Gassenhauer „Liebesgrüsse
aus der Lederhose“ vorträgt.


Die Reisegruppe aus Deutschland

Zwei Tische weiter scheinen die Wikinger wiedergeboren zu sein. Eine
norwegische Gruppe mit aufsehenerregendem „Hägarkopfschmuck“
hatte vorhin da Platz genommen!

Vor dem etwa einen Meter hohen Pflanzen-Zaun (der Begrenzung des
Restaurant-Areal zum Trottoir hin) hat sich soeben eine Musik-
Gruppe formiert und spielt „Jungle Bell“ im Samba-Rhythmus - mit einem
Banjo anstelle des sonst üblichen Cavaquinho (der brasilianischen
Miniguitarre). Klingt jedoch wirklich gut!

 


... und hier noch ein heisser Tip von BrasilienRené

Wenn Sie vor Ihrem Brasilien-Besuch noch die Basis für
die brasilianisch-portugiuesische Sprache legen möchten,
kann ich Ihnen einen wirklich ausgezeichnten Sprachkurs
auf CD empfehlen:
 
Sprach-CD Brasilianisch-Portugiesisch

Anmerkung: Ich habe mir bereits in der Schweiz diesen
Multimedia-Sprachkurs zugelegt und damit Brasilianisch
gelernt - und die tägliche Viertelstunde hat sich gelohnt.

Innerhalb weniger Wochen habe ich so viel gelernt, dass
ich mich in Brasilien in allen wichtigen Situationen
verständigen konnte!