Die Strassenverkäufer

Der Riobesucher wird durch das geschulte Auge eines Strassen-Händlers unweigerlich
als solcher erkannt und dementsprechend aufmerksam beobachtet. Eine aufdringliche
Kaufaufforderung ist jedoch eher die Ausnahme und als Belästigung kann die Darbietung
der Ware kaum taxiert werden.

Auch das in vielen Kommentaren, Reiseberichten und sonstigen Peports genannte Übervorteilen
eines Kunden ist sehr selten geworden. Es herrscht ein unerbittlicher Konkurrenzkampf in der „Szene"
(die weltweite Finanzkrise hat den „Umsatzkuchen" kleiner werden lassen!). Die Händler kontrollieren
sich gegenseitig, treffen Absprachen und sorgen so für ein seriöses Auftreten der "Fliegenden".

Im Unterschied zu dem bereits beschriebenen Artesanate-Markt, sind auf der Strasse jedoch noch
weiterhin Raubkopien und Falsifikate im Umlauf.

Angeboten werden zumeist Strandtücher, Souveniers, Stadtpläne, Fussballtricots, Mützen und Handtaschen.

Es gibt aber auch ganz aussergewöhnliche Verkaufsartikel, wie bespielsweise die Plüsch-Affen von

Celso

 

Besonders den Kindern hat es die lustige, sich mit ihnen unterhaltende und einfach putzige
Handspielpuppe angetan. Gerne stellt sich Celson auch für Fotos mit Riobesuchern zur Verfügung -
die obigen Bilder beweisen dies.

Auch gute Musik kann „verkauft" werden! Antonio, der mit seiner Guitarre schon über 10 Jahre die
Gäste an der Copacabana erfreut, ist immer gerne gesehen. Sein Repertoire ist auf MPB, also auf
die Musica popular
de Brasil ausgerichtet. Melodien, die schon bekannt sind und von den Zuhörern
mitgesummt werden können.

Mit den Restaurants an der Copa besteht eine Abmachung: Das Gelände des Restaurants
ist für den Händler selber tabu - er kann jedoch von der Grundstück-Grenze aus, etwa durch
ein diskretes Signal, auf seine Angebote aufmerksam machen.

Selten kommt es zu Streitereien um bevorzugte Lokale oder Strassenabschnitte.
Es herrscht im Gegenteil eine friedliche Atmosphäre unter dem Motto „Leben und leben lassen"!

Luiz verkauft Landkarten, Stadtpläne, Karten für Events und für Besichtigungen. Wer also
auf den Pão de Açugar (Zuckerhut), nach Búzios fahren oder eine Sambaschule besichtigen
möchte, ist bei ihm an der richtigen Adresse.

 

Nachdem sich noch ein Namensvetter, der Autoschilder verkauft, dazugesellt hat, stellten sich
Luiz 1, Luiz 2 und Fernando (v.l.n.r.) dem Fotografen für diesen Schnappschuss.

Soviel für heute - morgen ist ein neuer Tag!

Gruss von

BrasilienRené
rene@brasilienrene.com



... und hier noch ein heisser Tip von BrasilienRené

Wenn Sie vor Ihrem Brasilien-Besuch noch die Basis für
die brasilianisch-portugiuesische Sprache legen möchten,
kann ich Ihnen einen wirklich ausgezeichnten Sprachkurs
auf CD empfehlen:
 
Sprach-CD Brasilianisch-Portugiesisch

Anmerkung: Ich habe mir bereits in der Schweiz diesen
Multimedia-Sprachkurs zugelegt und damit Brasilianisch
gelernt - und die tägliche Viertelstunde hat sich gelohnt.

Innerhalb weniger Wochen habe ich so viel gelernt, dass
ich mich in Brasilien in allen wichtigen Situationen
verständigen konnte!